StummfilmKonzerte - Stummfilm mit Livemusik

Glossar

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Die Büchse der Pandora

Georg Wilhelm Pabst, D 1929 

Film ist nicht Theater. Frei nach Franz Wedekinds Theaterstücken „Erdgeist“ (1898) und „Die Büchse der Pandora“ (1903) inszeniert Georg Wilhelm Pabst die verführerischste aller femme fatale. Louise Brooks, die Pabst kurz vorher von Hollywood nach Berlin geholt hatte, spielt die filmische Version der modernen Frau und stilisiert sich damit als eine Ikone der Filmgeschichte: „Sie steht da, lächelnd, in kindlicher Freude am Sinnengenuß. Zuweilen wird sie etwas unwillig, wie ein Schulmädel, dem irgend etwas schief gegangen ist. Pabst macht aus der Lulu keinen Vamp, den man hassen soll, sondern eine Frau, die nichts für ihre Wirkung auf die Männer kann. In diesem Sinne ist die Brooks eine glänzende Interpretin.“ (Georg Herzberg, Film-Kurier, 11.2.1929)

Filmkopie: Bundesarchiv-Filmarchiv

Nächster Spieltermin:
Sa. 18. April 2009, Filmmuseum Potsdam, 20 Uhr
Live-Filmmusik: Carsten-Stephan Graf v. Bothmer Kinoorgel

Bilder: Stiftung deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen Berlin

Unsere Hauptpartner: Bundesarchiv-Filmarchiv - Deutsche Kinemathek Museum für Film und Fernsehen - Friedrich Wilhelm Murnau Stiftung - Transit Film - Berliner Fenster - fab Fernsehen aus Berlin - Kulturradio - taz die tageszeitung - Zitty Berlin - Dussmann - das KulturKaufhaus

Das Fest für Film und Livemusik 2009 wird gefördert von Soziale Stadt (Europa, Deutschland, Berlin)

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