
StummfilmKonzerte - Stummfilm mit LivemusikGlossarCarsten-Stephan Graf v. Bothmer"Stephan v. Bothmer gehört zu den angesagtesten Stummfilmmusikern in Deutschland." (Komische Oper Berlin) "Der Nachfolger Willy Sommerfelds" (Willy Sommerfeld) hat in zahlreichen deutschen Städten und im Ausland gastiert und sich als vielseitiger, sein Publikum packender Künstler einen Namen gemacht. Seine Komposition zum Stummfilm "Madame Dubarry" wurde von ARTE im April 2008 ausgestrahlt und im Mai wiederholt. Allein in den letzten drei Jahren hat er Stummfilme vor insgesamt 30.000 Gästen musikalisch interpretiert. Im Oktober 2004 qualifizierte sich Stephan v. Bothmer während des „Le Giornate del Cinema Muto“ in Pordenone, Italien für einen Meisterkurs für Stummfilmpianisten aus aller Welt als einer von vier Stummfilmpianisten weltweit. Bothmers Interpretationen, die auf einer klassischen Ausbildung an der Universität der Künste Berlin gründen, zeichnen sich durch pianistisches Können und Einfühlung, kompositorischen und improvisatorischen Wagemut sowie die souveräne Zusammenführung klassischer und moderner Traditionen aus. Egal, ob er als Solist am Flügel oder an der Kinoorgel auftritt oder als Leiter eines Ensembles: Film und Musik verschmelzen in seinen StummfilmKonzerten zu einer neuen, expressiven Einheit. Sein Repertoire reicht von den Klassikern des deutschen, russischen und amerikanischen Stummfilmkinos bis hin zu unbekannten Werken, die er wieder entdeckt und zu neuem Leben erweckt hat. Vom monumentalen Science-Fiction-Spektakel zum schwermütigen Melodrama, über düstere Thriller bis hin zur sommerlich beschwingten Komödie, er beherrscht sein Fach virtuos. Für jeden Film erfindet Stephan v. Bothmer eine neue einzigartige Musik, welche seine Tiefen auslotet, ohne sich selbst zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Denn erst Bild und Musik gemeinsam erzeugen das Großartige: Das StummfilmKonzert, welches die existenziellen Tiefen des Menschen berührt. Seine Neukompositionen zu den Filmen "Die weiße Hölle vom Piz Palü" (Arnold Fank) "Madame Dubarry" (Ernst Lubitsch) und "Zuflucht" (Carl Froelich) wurden vom Staatsorchester Braunschweig auf dem filmfest Braunschweig (2002, 2005 und 2007) uraufgeführt. Im März 2007 interpretierte er in seinem Stummfilm-Marathon alle 21 erhaltenen Lubitsch-Stummfilme an zwei Tagen: am Sonnabend von 11 Uhr bis 1 Uhr Nachts, am Sonntag von 11 bis 3 Uhr Nachts. Das Endspiel der Fußball-Europameisterschaft 2008 begleitete v. Bothmer an der Kirchenorgel: Bild auf die Leinwand, Ton aus, die Orgel interpretiert das Spiel. "Die Sprache der Orgel ist schonungsloser als die herkömmlicher Reportagen. Am Ende kompensieren die deutschen Fans ihre Trauer über das verlorene Finale mit stehenden Ovationen für einen heißen Kandidaten um den Titel eines Europameisters der Fußballkommentatoren. In jedem Fall ist von Bothmer der Beweis gelungen, dass nicht nur in der Kunst der Stummfilmbegleitung, sondern auch in der Tradition der Orgelimprovisation ein Riesenpotenzial steckt." (Der Tagesspiegel) Nicht nur mit Tönen kämpft v. Bothmer seit 10 Jahren für den Stummfilm. So ist er Herausgeber von über 80 Programmheften, deren Artikel von renommierten Filmhistorikern geschrieben und zusammengetragen wurden. Er war Referent beim "Kolloquium im Filmmuseum Berlin Der Frühe Film" und beim Internationalen Round Table des filmfest Braunschweig. Seine StummfilmKonzerte sind die erfolgreichsten Stummfilmaufführungen ihrer Art in Deutschland. Friedemann Beyer, ehemaliger Vorstand der Friedrich-Wilhelm-Murnaustiftung, hält die StummfilmKonzerte für einzigartig in Deutschland, der Leiter des filmfest Braunschweig, Volker Kufahl, sagte: "Unter den Titel 'Popularisierung des Stummfilmes' muss man den Namen 'Stephan von Bothmer' setzen." Stephan v. Bothmers scores gibt es nicht nur live. Er hat zahlreiche Kurzfilme vertont, die auf ZDF, ARTE, Premiere, 3Sat und der Deutschen Welle liefen.
Alternative Schreibweisen: Gelegentliche falsche Schreibweisen: |
• „Eine beeindruckend gelungene packende Neukomposition“ FilmDienst • „Eine herrliche Musik die beste, die ich je zu NOSFERATU gehört habe, nein, hören durfte“ Cinema Musica • „Einer der vielversprechend-sten Nachwuchs-Stummfilm-pianisten“ Deutschlandfunk • Der Nachfolger Willy Sommerfelds“ Willy Sommerfeld • „Packend und souverän“ Braunschweiger Zeitung • „Stephan von Bothmer spielt barfuß. Aber wie er spielt! Einfach phantastisch!“ Delowaja Nedelja, Kasachstan |
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