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Stummfilme / Musiker

Die Mysterien eines Frisiersalons

[Erich Engel, Bertolt Brecht, Deutschland 1922/23 mit Karl Valentin, Liesl Karlstadt]
Komödie

"Die Mysterien eines Frisiersalons" ist einer der berühmtesten Filme des Komödianten-Duos Karl Valentin und Liesl Karlstadt. Eine schnell und billig gedrehte Groteske, deren derber und ungehobelter Humor sich am Slapstick und am Volkstheater orientiert.

Mysterien eines Frisiersalons, geschrieben von Bert Brecht, Erich Engel und Karl Valentin, ist eine Low Budget-Produktion: Die Geschichte eines seltsamen Frisiersalons, indem nicht nur Haare, sondern auch Köpfe abgeschnitten werden. Ein Delirium, eine Farce, ein absurdes Theater. An der Seite des schlaksigen Münchner Originals Karl Valentin agiert wie gewohnt Liesl Karlstadt als kongeniale Partnerin. Über einen Auftritt von Valentin, der in den 20er Jahren nur selten auf der Leinwand zu sehen ist, schreibt Hans Sahl: „Ein genialer Clown, auch ein großer Artist und Musiker. Ein bayerischer Buster Keaton. Mit diesem verbindet ihn die Art seiner Groteske, jene unlogische, überlogische Kunst, Dinge überraschend aus dem Zusammenhang herauszugreifen. Aber das ist nur die eine Seite. Man wird das Geheimnis seiner Komik niemals ganz begreifen. Und das ist vielleicht ihr tiefstes Geheimnis.“ (Der Montag Morgen, 16.1.1928).

Philipp Stiasny

Bilder: Filmmuseum Berlin

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