StummfilmKonzerte - Stummfilm mit Livemusik

Glossar

Stummfilme / Musiker

Oktober (Oktjabr)

Sergej Eisenstein, UdSSR 1927

„Zehn Tage, die die Welt erschütterten“, so der deutsche Untertitel zu „Oktober“, ist eine Produktion der Superlative. Die Auftragsarbeit zum zehnten Jahrestag der Oktoberrevolution kostet das zwanzigfache eines sowjetischen Durchschnittsfilmes der Zeit. Eisenstein dreht mit gut 50.000 Statisten, beraten von Zeitzeugen, an Originalschauplätzen in Leningrad. Um den nächtlichen Sturm auf das Winterpalais filmen zu können wird der gesamten der Stadt der Strom abgeschaltet, um genug Energie für die Dreharbeiten zu haben. In „Oktober“ perfektioniert und übertrifft Eisenstein seine durch „Panzerkreuzer Potemkin“ berühmt gewordene Montagekunst, als Summe bildgewaltiger Symbole von Macht, Individuum und Masse.

Hinweis: Wir zeigen „Oktober“ am Vorabend des 90. Jahrestages der Oktoberrevolution.

Nächster Spieltermin:
Di. 6. November 2007, 20 Uhr - Livemusik: Carsten-Stephan Graf v. Bothmer, Flügel

Bild: Stiftung deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen Berlin

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