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Trailer METROPOLIS-
Charlottenburg
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| StummfilmKonzerte So haben Sie Stummfilme noch nie gehört. |
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alle StummfilmKonzerte im Überblick
StummfilmKonzerte im Wintergarten
Der Wintergarten präsentiert
Ort | Eintritt

Das Programm
Emil Jannings
Kaum ein anderer Schauspieler hat mit seiner schieren Präsenz die Leinwand so beherrscht wie Emil Jannings (1884-1950): Ein dicker, stiernackiger Mann mit ungehobelten Manieren, der auch im Kostüm eines Königs nicht eine abgehobene Würde ausstrahlt, sondern zuallererst den Eindruck von Bodenständigkeit, fleischlicher Sinnlichkeit und rohem Charme. Jannings ist der Mann im Hier und Jetzt, der zwischen Witz und Sentimentalität, Tragik und Komödie hin- und herspringen kann wie ganz wenige. Darauf gründen seine hohe Popularität und sein früher Ruhm als größter Filmschauspieler im deutschen Stummfilm. Unsterblich gemacht haben ihn seine Filme mit den Regisseuren Ernst Lubitsch und Friedrich Wilhelm Murnau, und auch Hollywood kam nicht um ihn herum. Als erster Schauspieler überhaupt erhielt Jannings 1928 einen Oscar.
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Bild: www.always-the-king.de/ |
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Faust, Mo. 8. Januar 2007, 20 Uhr
Ein Paukenschlag! Mit ihrer Verfilmung der Faust-Sage erheben Murnau und Jannings das oft mißtrauisch beäugte Kino in den Rang der hohen Kunst. Größte Tragik und abgründiger Humor finden hier nebeneinander Platz. In der Rolle des Mephisto entfaltet Jannings sein ganzes Können: Er ist verschmitzt und ordinär, dämonisch und voller Begehren. Er beherrscht die kleinen und die großen Gesten, den schmeichelnden Blick und das Spiel mit dem Zuschauer. Zugleich bietet „Faust“ ein Spektakel für die Augen: mit seiner malerischen Finesse, seinen neuartigen Tricks und seiner wunderbaren Eleganz. Jannings und sein Regisseur Murnau verabschieden sich mit diesem Meisterwerk von Deutschland und machen sich auf den Weg in neue Welten. Es ist Jannings’ letzter deutscher Stummfilm. 
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Der letzte Mann, Mo. 15. Januar 2007, 20 Uhr
Das Drama eines Mannes, dessen heile Welt mit dem Verlust von Arbeitsstelle und Ansehen plötzlich zusammenbricht. In Murnaus zeitlosem Klassiker der Filmkunst spielt Jannings den Chefportier eines Palasthotels, der wegen seines Alters versetzt wird und nun Dienst als Toilettenwärter tun muß. Genauso schlimm wie diese Demütigung ist für ihn, daß er seine prächtige Uniform abgeben muß. Zunächst kann er das vor seiner Familie geheimhalten, doch schließlich kommt die Wahrheit ans Licht. Jannings kongenialer Partner ist hier die „entfesselte Kamera“ von Karl Freund, die gleichsam in die Seele der Hauptfigur hineinkriecht und ihre Ängste und eitlen Hoffnungen in bizarre Bilder faßt. Für Murnau, Jannings und Freund bedeutete der Erfolg des Films ihre Fahrkarte nach Hollywood. 
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Tartüff, Mo. 22. Januar 2007, 20 Uhr
Eine Satire über die menschliche Eitelkeit, über Lust und Verführung, zugleich komisch und bitterböse. Die Verfilmung von Molières Theaterstück präsentiert Jannings als einen hinterlistigen und wollüstigen Betrüger, der zwar sein männliches Opfer in Bann zieht, aber von einer Frau durchschaut wird. Die Geschichte aus dem Rokoko verschränkt der Film dabei auf kunstvolle Weise mit der Gegenwart. Wie in „Der letzte Mann“ arbeiten hier der Regisseur Murnau, der Kameramann Karl Freund und der Star Emil Jannings auf unübertroffene Weise zusammen und machen „Tartüff“ zu einem intellektuellen und sinnlichen Vergnügen ersten Ranges. 
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Alles für Geld, Mo. 29. Januar 2007, 20 Uhr
Im einzigen Film, den seine eigene Produktionsfirma herausbringt, spielt Jannings inmitten der Inflationszeit den unersättlichen Industriemagnaten Rupp, dessen Machtgier schließlich auch sein Sohn und seine Ehe zum Opfer fallen. Die große Kunst von Jannings besteht darin, diesem rücksichtslosen Despoten ganz menschliche Züge zu verleihen. Er ist, so schreibt Kurt Pinthus 1923, „brutal, listig, protzig, kindlich, wollüstig, sohnesliebend, tragisch, rasend, verliebt, zusammenbrechend, kleinbürgerlich, größenwahnsinnig, aber mit einem Schuß Gutartigkeit; kurz: der Über-Raffke.“ Immer wieder blitzt dabei das Genie des Regisseurs Reinhold Schünzel auf. Er unterlegt den Film mit erotischem Witz, Tempo und Biß. 
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Filmbilder: Transit Film |
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Stummfilm im Wintergarten
Die Brüder Lumière aus Paris gelten als die Erfinder des Kinos obwohl tatsächlich bereits zwei Monate vor ihnen am 1.11.1895 die Brüder Skladanowsky im "alten" Berliner Wintergarten die erste öffentliche Filmvorführung der Welt veranstalteten.
Kino ist eine Berliner Erfindung!
Schon diese erste Filmaufführung fand mit musikalischer Begleitung statt. An diese Tradition möchte das Wintergarten Varieté im Januar 2007 mit seinen „StummfilmKonzerten“ mit einem der renommiertesten Stummfilmmusiker Deutschlands, Carsten-Stephan Graf v. Bothmer, anknüpfen.
Übrigens ist auch das Gebäude es heutigen Wintergarten Varietés ein ehemaliges Kino...
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Anzeige 1.November 1895. |
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| Das Emil Jannings-Projekt geht weiter!
Wir zeigen folgende Filme mit Emil-Jannings unter dem Meister-Regisseur Ernst Lubitsch im babylon berlin:mitte.
Das fidele Gefängnis (1917)
Die Augen der Mumie Mâ (1918)
Madame Dubarry (1919)
Kohlhiesels Töchter (1920)
Anna Boleyn (1920)
Das Weib des Pharao (1921)
Zeiten und volles Programm finden sie beim Lubtisch-Festival und beim
Stummfilm-Marathon.
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