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Glossar

Stummfilme / Musiker

Madame Dubarry

Ernst Lubitsch, D 1919

Erotik, Luxus, Weltgeschichte. Lubitschs unverschämte Deutung der Revolution.

Der Aufstieg eines kleinen Lehrmädchens zur Geliebten des französischen Königs, seine erotischen Abenteuer, sein Leben im Luxus und sein Ende auf dem Schafott während der Französischen Revolution. All das sind die Zutaten eines überschäumend vitalen, grandios inszenierten und schlichtweg umwerfend gespielten Kostümfilms. Ein Tanz auf dem Vulkan, vollführt von der verrucht-fröhlichen Pola Negri und dem brutal-herzlichen Emil Jannings.

Mit „Madame Dubarry“ katapultiert sich Ernst Lubitsch 1919 an die Spitze der deutschen Filmregisseure. Sein Revolutionsdrama verquirlt die Tonlage einer Operette mit dem Donnern der Weltgeschichte auf ebenso unverschämt humorvolle wie charmante Art und Weise. Aus Deutschland, das nach dem verlorenen Ersten Weltkrieg daniederliegt und bei den Nachbarn verhasst ist, geht dieser Film um die ganze Welt und kündet von einem neuen liberalen Geist.

Der Film wird vom Staatsorchester Braunschweig live begleitet.
Leitung: Burkhard Bauche
Komposition: Stephan v. Bothmer

Ein Kompositionsauftrag der Friedrich-Wilhelm-Murnau-Stiftung in kooperation mit dem filmfest Braunschweig.
Ausstrahlung auf ARTE: 28.04.08 mit dieser Musik

Erstaufführung der vollständig überarbeiteten Musik.

Murnau-Stiftung

Im Jahr 2005 gab die Murnau-Stiftung unter ihrem Vorstand Friedemann Beyer in Kooperation mit dem filmfest Braunschweig dem Komponisten Stephan v. Bothmer den Auftrag eine neue Musik zu Lubtischs Stummfilm MADAME DUBARRY zu komponieren.

Die Uraufführung fand mit dem Staatsorchester Braunschweig am 11.11.2005 im Rahmen des filmfest Braunschweig statt.

Für eine neue Restaurierung des Films, die auf die Deutsch-Französische Schweizer Fassung zurückgeht, wurde die Musik angepasst und vollständig überarbeitet.

Im August 2007 wurde diese Musik vom Staatsorchester Braunschweig eingespielt.

Die Erstaufführung dieser Fassung findet am 29.02.2008 statt.

ARTE strahlt MADAME DUBARRY mit der Musik von Stephan v. Bothmer am 28.04.2008 aus.

filmfest Braunschweig

Das filmfest Braunschweig präsentierte im Jahr 2002 v. Bothmers neue Ensemble-Komposition zum Arnold Fanck-Stummfilm DIE WEISSE HÖLLE VOM PIZ PALÜ mit dem Ensemble des Staatsorchester Braunschweig.

Im Jahr 2005 beteiligte sich das filmfest am Kompositionsauftrag und der Uraufführung der neuen Musik zu Lubitschs MADAME DUBARY, aufgeführt vom Staatsorchester Braunschweig.

Im Jahr 2007 gab das filmfest dem Komponisten den Auftrag eine Ensemble-Musik für den Stummfilm ZUFLUCHT zu komponieren, die am 6.11.2007 auf dem filmfest Braunschweig vom Ensemble des Staatsorchester Braunschweigs uraufgeführt wurde.

Als Pianist wurde v. Bothmer vom filmfest Braunschweig eingeladen ORLAC'S HÄNDE im Cinemaxx (2003), KINO DER ATTRAKTIONEN und BERLIN. DIE SINFONIE DER GROSSSTADT in der Brücke (2003 und 2004) sowie SUNRISE (2005) im Staatstheater am Klavier zu interpretieren.

Bilder: Stiftung deutsche Kinemathek, Museum für Film und Fernsehen Berlin

StummfilmKonzerte - Stummfilm mit Livemusik

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